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10 Mark Gedenkmünze Bundesrepublik Deutschland
Carl
Zeiss gründete 1846 zunächst eine kleine Werkstatt zur Herstellung
einfacher Mikroskope, optischer sowie mechanischer Messinstrumente.
Innerhalb der folgenden Jahre machte er aus seiner kleinen Manufaktur
durch gleich bleibend hohe Qualität eine anerkannte Firma für optische
Instrumente. Nachdem Zeiss seine Herstellungsverfahren unermüdlich
verbessert hatte, erhielt er 1861 eine Goldmedaille auf der "Thüringischen
Industrie-Ausstelllung". Ernst Abbe wurde 1875 Zeiss' Geschäftspartner
und führte zahlreiche neue Verfahren zur Mikroskopherstellung ein.Aus
der Zusammenarbeit der drei Pioniere war bis 1886 ein expandierendes
Unternehmen entstanden. Zeiss hatte nun 250 Arbeiter und lieferte sein
10.000. Mikroskop. 1889 gründete Abbe die Carl-Zeiss-Siftung, die heute
die Eigentümerin der beiden Stiftungsunternehmen "Carl Zeiss"
in Oberkochen und "Schott Glas" in Mainz ist. Zumm 100. Todestages vom Carl Zeiss
verausgabt die Bundesregierung eine Gedenkmünze zum Nennwert von 10 Mark.
Das Motiv der Gedenkmünze zeigt Zeiss im Portrait mit einer Auswahl an
optischen Geräten wie das Mikroskop. |
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