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1886 |
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16.
April: Ernst Thälmann wird
als Sohn des Gemischtwarenhändlers Johannes Thälmann und dessen
Ehefrau Magdalena (geb. Kohpeiss) in Hamburg geboren. |
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1903-1907 |
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Tätigkeit
als Transport-, Hafen- und Werftarbeiter in Hamburg. |
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1906 |
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Die
Politische Polizei legt über Thälmann wegen seiner gewerkschaftlichen
Aktivitäten und seines politischen Engagements eine Akte an. |
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1913 |
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Thälmann
unterstützt die Forderung Rosa
Luxemburgs nach dem Massenstreik
als Aktionsmittel der Sozialdemokraten zur Durchsetzung politischer
Forderungen.
Er kritisiert die Bewilligung der von dem Reichskanzler Theobald
von Bethmann Hollweg eingebrachten Heeresvorlage durch die
SPD. |
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1921 |
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Wahl
in den Hamburger KPD-Vorstand. |
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1932 |
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Thälmann
wird als Kandidat der KPD für die Reichspräsidentenwahl nominiert.
März/April: Im ersten Wahlgang erhält er 4,98 Prozent. Im zweiten
Wahlgang werden für ihn 10,2 Prozent der Stimmen gezählt. Paul
von Hindenburg siegt mit 53 Prozent vor Adolf Hitler, der 36,8
Prozent der Stimmen erhält.
Thälmann warnt in einer Rede vor der Überschätzung der NSDAP. |
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1939 |
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Nach
Abschluß des Hitler-Stalin-Pakts bittet die Ehefrau Thälmanns
in der sowjetischen Botschaft um die Fürsprache Stalins für
ihren Ehemann. Stalin verwendet sich nicht für Thälmann. |
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1943-1944 |
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Thälmann
ist in der Haftanstalt Bautzen inhaftiert. |
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1944 |
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16.
April: Seine Tochter Irma wird verhaftet und in das Konzentrationslager
Ravensbrück eingewiesen.
8. Thälmanns Ehefrau Rosa wird ebenfalls verhaftet und nach
Ravensbrück gebracht.
14. August: Hitler ordnet die Ermordung Ernst Thälmanns an.
17. August: Thälmann wird in das Konzentrationslager Buchenwald
verlegt.
18. August: Ernst Thälmann wird in der Nacht in Buchenwald
erschossen. Seine Leiche wird sofort im Krematorium verbrannt.
Wenige Wochen später behauptet die nationalsozialistische Propaganda,
Thälmann wäre bei einem Bombenangriff am 24. August ums Leben
gekommen. |