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1826
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29.
März: Wilhelm Liebknecht wird
als Sohn des hessischen Regierungsbeamten Ludwig Christian
Liebknecht und dessen Ehefrau Katharina (geb. Hirsch) in Gießen
geboren. |
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1832 |
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Nach
dem Tod seiner Eltern wächst Liebknecht bei Verwandten auf.
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1832-1842 |
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Schulbesuch
mit Abschluß des Gymnasiums in Gießen. |
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1850 |
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Wegen
seiner Initiativen zur Vereinigung der deutschen Arbeitervereine
in der Schweiz wird Liebknecht verhaftet und des Landes verwiesen.
Über Frankreich gelangt er nach London, wo er dem Bund der
Kommunisten beitritt. |
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1850-1862 |
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Exil
in London, dort regelmäßige persönliche Kontakte mit Karl Marx (1818-1883)
und Engels.
Seinen Lebensunterhalt bestreitet Liebknecht notdürftig mit
Privatunterricht, Vorträgen und als Zeitungskorrespondent.
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1862 |
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Nach
einer Amnestie für die Teilnehmer an der Revolution 1848/49
kehrt Liebknecht nach Deutschland zurück. |
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1863 |
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Eintritt
in den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) von Ferdinand
Lassalle (1825-1864). |
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1867 |
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Liebknecht
und Bebel
gründen die Sächsische Volkspartei, als deren Abgeordnete sie
in den Norddeutschen Reichstag einziehen. |
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1871 |
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Liebknecht
begrüßt die Ausrufung der Pariser Kommune und stimmt im Norddeutschen
Reichstag gegen einen neuen Kredit für den Krieg gegen Frankreich.
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1875 |
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Maßgebliche
Beteiligung am Zusammenschluß von SDAP und ADAV zur Sozialistischen
Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) in Gotha. |
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1900 |
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28.
Juli: Bei seinem letzten öffentlichen Auftritt wendet sich
Liebknecht in Dresden in scharfer Form gegen die Kolonialpolitik
des Deutschen Reichs.
7. August: Wilhelm Liebknecht stirbt in Charlottenburg bei
Berlin.
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