Taler
Die Grafen Schlick in Joachimsthal in Böhmen ließen aus dem Ertrag ihres Bergwerks 1518 erstmals Guldengroschen prägen. Schnell eroberte der "Joachims- Thaler" über die damals aufstrebende Leipziger Messe die Herzen der Kaufleute. Die meisten Münzstände nahmen sich der Idee schnell an. Der Taler wurde damit zu eine der bedeutensten Währungen der Münzgeschichte (siehe auch Dollar). Die ersten Großsilbermünzen entstanden jedoch erstmals in der Münzstätte Hall (1486).
Erst im Jahre 1566 erfolgte die längst überfällige Vereinheitlichung der Talerprägung. Als Grundlage diente ab diesem Zeitpunkt die Kölner Mark. Diese war festgesetzt auf 233,856 Gramm und unterteilte sich in 16 Lot zu je 14,616 Gramm = 64 Quentchen zu je 3,654 Gramm = 256 Richtpfennige zu je 0,9135 Gramm. Aus dieser Mark wurden 9 Reichstaler ausgeprägt mit einem Feinsilbergehalt von jeweils 25,984 Gramm
Euro-Gedenkmünzen Deutschland
Auch die Bundesrepublik Deutschland verausgabt jedes Jahr mehrere Euro-Gedenkmünzen aus Gold und Silber. Allein 6 Gedenkmünzen zu 10 Euro erscheinen jedes Jahr. Neben 2 Goldmünzen zu 100 und 200 Euro verausgabt der Bund eine 20 Euro-Goldmünze und eine in allen Staaten der Europäischen Gemeinschaft gültige 2 Euro-Umlauf-Gedenkmünze.
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