Goldwährung
Die im Umlauf befindliche Geldmenge (Münzen, Banknoten) ist durch Gold gedeckt (Goldreserve, Golddevisen). Bis zum Anfang des 20 Jhd. hatten wir sogar Goldumlauf- Währungen, d. h. es befanden sich Goldmünzen tatsachlich als Zahlungsmittel im Umlauf (z. B. 5, 10, 20 Goldmark).
Die Mark war eine goldgedeckte Währung, d.h. ihr Wert wurde vom Goldbestand gedeckt. So wiesen die Münzen mit dem höchsten Wert einen inneren Wert an Edelmetall aus, es handelte sich dabei um goldene Kurantmünzen. Die Münzen mit dem höchsten Wert waren die 10 Mark- und 20 Mark-Münzen. Sie wurden auch in Gold geprägt. Zeitweise existierte gleichfalls ein 5-Mark-Stück in Gold, das aber wegen seiner geringen Größe keine große Akzeptanz genoss und wieder abgeschafft wurde. Die Goldwährung befindet sich im Widerspruch zur modernen Geldtheorie.
Heute werden wieder zu Anlagezwecken oder für Sammler Münzen aus Gold geprägt die allerdings nicht mehr für den Umlauf bestimmt sind. Diese Münzen bestehen meist aus Feingold und werden zum aktuellen Tagespreis gehandelt. Der Wert einer Münze aus Gold orientiert sich also immer am aktuellen Goldpreis.
Deutsche Goldmünzen zu 100 und 200 Euro
Mit dem Motiv für den Goldeuro werden geschützte oder historische Baudenkmäler im Rahmen der Serie - Deutsche UNESCO-Weltkulturerbestätten - gewürdigt. Wegen ihrer strengen Limitierung und der enormen Nachfrage waren alle deutschen EURO-Goldmünzen sofort nach ihrer Ausgabe ausverkauft und sind daher deutlich im Wert gestiegen
weitere Begriffe mit G
Gedenkmünzen
Gefütterte Münzen
Gegenstempel
Gold
Gottesfreundtaler
Gulden
Groschen
Groten

