Gedenkmünzen
Im Gegensatz zu Kurant-Münzen werden Gedenkmünzen zu Gedenkfeiern und aktuellen Themen geprägt und sind vornehmlich nicht für den Umlauf sondern für Münzen-Sammler oder als Geldanlage bestimmt. Gedenkmünzen sind sind laut ihrem aufgeprägten Nennwert amtliche Zahlungsmittel im Herausgeber-Land. Um den besonderen Wert von Gedenkmünzen hervorzuheben werden sie in limitierten Auflagen geprägt und bestehen meist aus Edelmetall wie Gold, Platin oder Silber wobei oftmals der verprägte Wert des Edelmetalls um ein vielfaches höher sein kann wie der Nennwert. Gedenkmünzen werden in verschiedenen Prägearten wie "Stempelglanz" oder "Polierte Platte" hergestellt.
Gedenkmünzen aus Deutschland
In Deutschland wurden die Gedenkmünzen vor der Euro-Einführung in der Währungsbezeichnung Deutsche Mark geprägt. In der Bundesrepublik Deutschland wurden Gedenkmünzen in den Nominalen 5 Mark und 10 Mark verausgabt. In der Deutschen Demokratischen Republik hingegen kamen noch Gedenkmünzen zu 20 Mark (Mark der DDR) dazu. Heute haben wir Euro-Gedenkmünzen in der Europäischen Union. Beispiele für Gedenkmünzen aus Deutschland sind die 10-Euro-Gedenkmünzen, die 2-Euro-Gedenkmünzen und die Goldmünzen zu 100 bzw. 200 Euro. Seit 2010 wird auch erstmals eine Goldmünze mit einem Nominal von 20 Euro in massiven Feingold geprägt. Die Gedenkmünzen sind offizielle Zahlungsmittel in ihrem Ausgabeland. Die 2-Euro-Gedenkmünzen mit landeseigenen Motiv sind in allen Euro-Mitgliedsstaaten gültiges Zahlungsmittel.
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