Einführung von Reichsmark und Reichspfennig
Münzen aus dem deutschen Kaiserreich sind ein durchaus reizvolles Sammelgebiet.
Mit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 wurde zum ersten mal eine
Einheitwährung mit der Bezeichnung "Mark" eingeführt und alte Währungsbezeichnungen wie Kreuzer,
Gulden oder Heller wurden abgeschafft. Die Untereinheit der Mark war der Pfennig (1 Mark = 100 Pfennig).
Die Wertseite aller Münzen zeigt nun den Nennwert in der neuen Währung "Mark"
während die Rückseite den Wappenadler des Kaiserreichs zeigt.
Die ersten Münzen in der neuen
Währungsbezeichnung "Mark" wurden in der Prägeanstalt
Karlsruhe geprägt die zugleich auch die älteste Münzstätte Deutschlands ist.
Desweiteren wurden im Kaiserreich die letzten Goldmünzen mit dem Portrait von Wilhelm II. geprägt
die heute noch weltweit gesuchte und beliebte Anlagemünzen sind.
Die nächste Gold-Mark sollte erst 2001 zum Abschied der Deutschen Mark erscheinen.
Mit der aktuellen Finanzkrise flüchten immer mehr Anleger zu den klassischen Edelmetallen.
Empfehlungen sind ca. 10% des Kapitals an Edelmetallen anzulegen.
Dazu eignen sich deutsche Goldmünzen besonders gut.
Umlaufmünzen Deutsches Kaiserreich
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Die Bundesstaaten des Deutschen Kaiserreichs
Das Sammelgebiet Deutsches Kaiserreich ist deshalb so interessant und vielfältig weil jeder der 26 Bundesstaaten das Recht hatte eigene Münzen zu prägen. Zu den 26 Bundesländern gehörten Anhalt, Baden, Bayern, Braunschweig, Bremen, Elsaß-Lothringen, Hamburg, Hessen-Darmstadt, Lippe, Lübeck, Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, Oldenburg, Preußen, Reuß ältere Linie, Reuß jüngere Linie, Sachsen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Meiningen, Schaumburg-Lippe, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Waldeck sowie Württemberg.


