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Deutsche Einheit 1989
Auch nach
massiven Bürgerprotesten im Oktober 1989 und dem Besuch des sowjetischen
Staatspräsidenten Gorbatschow, der mit den Worten - Wer zu
spät kommt, den bestraft das Leben. Die Durchführung
der dringend benötigten Reformen angemahnt hatte, hielt Erich
Honecker an seiner Politik fest. Deswegen mußte er unter dem
Druck der Massendemonstrationen am 18. Oktober 1989 vom SED-Politbüro
durch Egon Krenz ersetzt werden. Dieser versprach eine demokratische
Erneuerung des Sozialismus. Trotzdem marschierten weiter Demonstranten
durch Städte wie Leipzig oder Berlin.
Die kommunale Verwaltung begann sich aufzulösen und wurden durch
Runde Tische ersetzt. Die DDR-Regierung versuchte
der Lage noch einmal Herr zu werden, indem sie ein unbürokratisches
Reisegesetz präsentierte, um die Gemüter zu beruhigen. Doch
den Menschen reichte dieser noch vor einem Jahr sensationelle Schritt
nicht mehr. Die DDR-Regierung trat am 7. November 1989 geschlossen
zurück.
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