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10 Mark Gedenkmünze der
DDR
Grafiker
und Bildhauer, Vater des Malers Friedrich Wilhelm von Schadow (*1788, +1862);
nach seiner Ausbildung bei Jan Pieter Tassaer in Berlin und einer Reise
durch Italien von 1785-87 entstanden in der Werkstatt von Alexander
Trippel erste Bildnisse, darunter ein unvollendetes Denkmals des preußischen
Königs, danach arbeitete er als Porzellanmaler und wurde 1788 Leiter
der Hofbildhauerwerkstatt. Er richtete nach Plänen von Friedrich Wilhelm
von Erdmannsdorff den 1. Stock des Berliner Schlosses ein und schuf
1795 die Quadriga auf dem Brandenburger Tor. 1815 wurde er Direktor
der Akademie. Schadow war der bedeutendste Bildhauer des deutschen
Klassizismus. Allerdings gingen die Aufträge seitens des Hofes bereits
zu Beginn des 19. Jahrhundert zunehmend statt an ihn an Christian Daniel
Rauch. Er warf sich mehr und mehr auf die idealistische Porträtmalerei.
Als er eine Jüdin, die konvertiert war, heiratete, konvertierte er
ebenfalls zum katholischen Glauben. |
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