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10 Mark Gedenkmünze der
DDR
Die Münze Berlin verausgabt eine Gedenkmünze zu 10 Mark
in Erinnerung an die Erfindung des Porzellans durch
Friedrich Böttger. Das Motiv der Münze zeigt eine Kanne und darüber die gekreuzten
Schwerter für die Manufaktur Meissen. Böttger gelang es 1709 in der Jungfernbastei
zu Dresden die Porzellanherstellung zu verbessern und zu einer gewissen
"Serienreife" zu führen. Um die Geheimhaltung zu sichern,
wurde die Produktion dieses "weißen Goldes" 1710 deshalb
auf die Meißner Albrechtsburg verlegt. Der steile und abgeschlossene
Burgberg gewährleistete den notwendigen Schutz der Laboranten und ihrer
geheimen Rezepte vor Agenten und Entführern. Böttger war ursprünglich als Apothekergeselle aus Berlin geflüchtet.
Doch seine Behauptung, Gold machen zu können, war auch
dem sächsischen Herrscher zu Ohren gekommen, so dass dieser ihn jahrelang
auf der Festung Königstein und in Dresden gefangenhielt und zu immer
neuen Experimenten aufforderte, um endlich seine leeren Kassen mit
dem ersehnten Gold auffüllen zu können. Da das Goldmachen erfolglos
blieb, wandte sich Böttger zunächst widerwillig der Keramik zu, mit
der E. W. von Tschirnhaus seit Jahren experimentierte, um die im fernen
Osten beheimatete Herstellung des begehrten Porzellans nachzuvollziehen.
Böttger sah hier wohl eine Chance, wenigstens auf diesem Gebiet rasche
Erfolge vorzeigen zu können. Als v. Tschirnhaus im Oktober 1708 überraschend
an der Ruhr starb, ruhte die Experimentierarbeit. Erst als sein Nachlass
im März 1709 gesichtet wurde, vermeldete Böttger am 28.03. plötzlich
dem König, er - Böttger - habe nun das Porzellan erfunden.
(Qwelle: www.stadtbild-meissen.de) |
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